Rom Marathon: Betty Chepwkony - Siegerin 2023 und 2025
Rom Marathon: Betty Chepwkony - Siegerin 2023 und 2025 (© Veranstalter)
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Rom Marathon brennt auf Rekorde und alte Rechnungen

Die Bühne gehört dem Rom Marathon

Rom rüstet sich für ein Lauf-Spektakel, das längst internationale Schlagzeilen schreibt. Beim Acea Run Rome The Marathon stehen am 22. März unglaubliche 36.000 Läufer an der Startlinie. Diese Zahl knackt alte Bestmarken und zeigt deutlich, wie sich der Rom Marathon Schritt für Schritt in die erste Reihe der großen Marathons geschoben hat. Doch zwischen all den Hobbyläufern geht es für einige um weit mehr als nur eine gute Zeit. Es geht um einen Platz in der Hall of Fame des Rom Marathon, dort, wo die größten Namen der Geschichte verewigt sind.

Ein Kurs für schnelle Beine

Die Strecke hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Rennbahn entwickelt. 2025 galt der Rom Marathon sogar als schnellster Marathon Italiens. Maßgeblich dafür war der Triumph von Robert Ngeno, der in starken 2:07:35 ins Ziel flog. Auch bei den Frauen wurde Tempo gemacht: Betty Chepkwony siegte in 2:26:16 und lieferte eine der schnellsten Zeiten des Jahres in Italien ab.

Hall of Fame im Visier

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie hart umkämpft dieser Lauf ist. Acht Nationen haben sich beim Rom Marathon bereits in die Siegerlisten eingetragen. Bei den Männern dominiert Afrika mit 27 Erfolgen, allen voran Kenia mit 16 Siegen. Italien hält mit drei Triumphen dagegen, darunter Stefano Baldini, Ruggero Pertile und Alberico Di Cecco, der zuletzt die heimischen Farben hochhielt.

Bei den Frauen führt Äthiopien mit elf Erfolgen, gefolgt von Kenia und Italien. Namen wie Franca Fiacconi und die verstorbene Maura Viceconte haben hier Geschichte geschrieben. Zwischen 2001 und 2004 sorgten Maria Guida, Maria Cocchetti, Gloria Marconi und Ornella Ferrara für eine eindrucksvolle Siegesserie.

Männerfeld voller alter Bekannter

Im Fokus steht der Mann mit der Bestzeit: Asbel Rutto. Sein Streckenrekord von 2:06:24 aus 2024 ist die Marke, an der sich alle messen müssen. Rutto kommt mit Selbstvertrauen zurück, doch die Konkurrenz schläft nicht.

Lencho Tesfaye Anbesa bringt eine Zeit von 2:06:18 aus Dubai mit, während Felicien Muhitira mit 2:06:54 ebenfalls brandgefährlich ist. Dahinter lauern Edwin Kosgei und Titelverteidiger Robert Ngeno, beide mit Zeiten knapp über 2:07.

Auch Elkana Langat, Fredrick Kibii und Birhanu Teshome Demisie mischen vorne mit. Dahinter folgt eine Gruppe mit Abebaw Desalew Zewda, Hammington Kimayo Cherop, Mathew Kibiwott Sang und Abraham Kapsis Kipyatich, die nur auf einen kleinen Fehler der Spitze warten.

Mitten drin: Paul Tiongik, der seine Platzierung verbessern will. Und dann ist da noch Publikumsliebling Giorgio Calcaterra, ein Dauerbrenner mit beeindruckender Karriere. Unterstützung bekommt er von Hicham Boufars und Debütant Ourras M’Barek. Ebenfalls neu im Marathon: Demisu Anegagreng Gemeda, der mit starken Halbmarathonzeiten anreist.

Frauenrennen mit klarer Mission

Bei den Frauen dreht sich alles um Betty Chepkwony. Nach ihren Siegen 2023 und zuletzt greift sie beim Rom Marathon nach dem dritten Triumph. Ihre Bestzeit von 2:23:02 zeigt, dass sie genau weiß, wie man hier gewinnt.

Doch Netsanet Gudeta Kebede hat andere Pläne. Mit starken Ergebnissen in Boston und bei Weltmeisterschaften bringt sie reichlich Erfahrung mit. Dahinter folgen Pascaline Kibiwot Jelagat und Aberash Fayesa Robi, beide mit Zeiten knapp unter 2:25.

Die zweite Reihe mit Azalech Masresha Woldeselasse, Genet Tadesse Robi und Betelhem Nega Ferede ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Und dann wäre da noch die Gruppe um Roselidah Jepketer, Gladys Chemutai und Tsega Desta Mehari, die jederzeit für Überraschungen sorgen kann. Besonders spannend: Debütantin Addisie Mislenew, die mit starken Vorleistungen aufhorchen lässt.

Rom wartet auf das nächste Kapitel

Der Rom Marathon verspricht auch in diesem Jahr packende Duelle, schnelle Zeiten und vielleicht den nächsten Eintrag in die Geschichtsbücher. Zwischen Kopfsteinpflaster und historischen Kulissen entscheidet sich, wer sich unsterblich macht. Und eines ist sicher: In Rom läuft niemand nur so nebenbei.

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