Der Vienna City Marathon wird in diesem Jahr als erstes großes April-Rennen auf der klassischen Distanz ausgetragen.
Mit einem hochkarätigen Elitefeld ohne klaren Favoriten verspricht der Lauf am 6. April packende Wettkämpfe. Die Kenianer Justus Kangogo und Vibian Chepkirui, die aktuelle Streckenrekordhalterin in Wien, führen die Startliste mit Bestzeiten von 2:05:57 bzw. 2:20:59 an.
Teilnehmerrekord beim 42. Vienna City Marathon
Die Veranstalter des 42. Vienna City Marathon, der mit dem World Athletics Elite Label ausgezeichnet ist, verzeichnen eine Rekordzahl von über 45.000 Anmeldungen. Allein 13.000 Läufer werden sich der klassischen Marathondistanz stellen – ebenfalls ein neuer Höchstwert.
Spannung im Männerrennen garantiert
Die Bestzeiten der vier schnellsten Läufer auf der Startliste liegen innerhalb von etwas mehr als einer Minute. Dies deutet auf ein enges Rennen hin. Justus Kangogo ist mit seiner Bestzeit von 2:05:57, aufgestellt in Berlin 2023, der schnellste Athlet im Feld. Sein Landsmann Asbel Rutto wurde kurzfristig ins Elitefeld aufgenommen. Vor einem Jahr stellte er mit 2:06:24 den aktuellen Streckenrekord des Rom-Marathons auf und verbesserte seine persönliche Bestzeit um über drei Minuten.
Mit Douglas Chebii (2:06:31) und Stanley Kurgat (2:07:05) sind zwei weitere Kenianer am Start, die bereits unter 2:08 Stunden gelaufen sind. Hinzu kommen fünf weitere Läufer mit Zeiten unter 2:10. Besonders spannend wird das Debüt von Wisley Kibichii, der eine Halbmarathon-Bestzeit von 59:57 vorweisen kann.
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Frauenrennen: Fällt der Streckenrekord?
Während der aktuelle Männer-Streckenrekord von Samwel Mailu mit 2:05:08 schwer zu unterbieten sein dürfte, könnte die Bestmarke der Frauen am 6. April fallen. Vibian Chepkirui verbesserte den Rekord 2022 auf 2:20:59 und hofft nun auf ihren dritten Triumph in Wien.
Starke Konkurrenz erhält sie von ihren Landsfrauen Rebecca Tanui und Catherine Cherotich. Tanui wurde im Vorjahr in Wien Dritte, bevor sie in Kosice mit 2:21:08 eine neue Bestzeit und einen Streckenrekord aufstellte. Cherotich machte einen gewaltigen Sprung nach vorne, als sie sich in Frankfurt um über 15 Minuten auf 2:22:42 verbesserte.
Als schnellste Europäerin geht Fabienne Königstein aus Deutschland mit einer Bestzeit von 2:25:48 ins Rennen. Sie wird von Nora Szabo aus Ungarn (2:25:52) und Aleksandra Brzezinska aus Polen (2:27:20) herausgefordert.
Elitefeld der Männer
- Justus Kangogo (KEN) - 2:05:57
- Asbel Rutto (KEN) - 2:06:24
- Douglas Chebii (KEN) - 2:06:31
- Stanley Kurgat (KEN) - 2:07:05
- Charles Ndiema (KEN) - 2:08:12
- Benard Kimeli (KEN) - 2:08:34
- Bernard Muia (KEN) - 2:09:17
- Mica Cheserek (KEN) - 2:09:26
- Kipsambu Kimakal (KEN) - 2:09:41
- Geoffrey Koech (KEN) - 2:10:12
- Haftamu Abadi (ETH) - 2:10:33
- Lemawork Ketema (AUT) - 2:10:44
- Gadisa Tajebe (ETH) - 2:11:02
- Wisley Kibichii (KEN) - Debüt
- Mogos Tuemay (ETH) - Debüt
Elitefeld der Frauen
- Vibian Chepkirui (KEN) - 2:20:59
- Rebecca Tanui (KEN) - 2:21:08
- Catherine Cherotich (KEN) - 2:22:42
- Risper Chebet (KEN) - 2:23:45
- Fabienne Königstein (GER) - 2:25:48
- Nora Szabo (HUN) - 2:25:52
- Faith Chepkoech (KEN) - 2:26:22
- Aleksandra Brzezinska (POL) - 2:27:20
- Zaida Ramos (PER) - 2:29:49
- Eva Wutti (AUT) - 2:30:43
- Rutendo Nyahora (ZIM) - 2:32:00
Der Vienna City Marathon 2025 verspricht hochklassige Rennen und möglicherweise neue Rekorde – am 6. April werden die besten Langstreckenläufer der Welt in Wien aufeinandertreffen.
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