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Foto (C) Roittner MediaIn drei Tagen, zwei Stunden und 49 Minuten konnte das „Team für SOS Kinderdorf“ Österreich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28,7 km/h beim Race Around Austria umrunden.

Das Team absolvierte dabei knapp 2.200 km und 30.000 Höhenmeter in atemberaubender Natur für den guten Zweck. Selbst extreme Hitze von 36° C, Regenschauer auf 2000 m Seehöhe, ein Raddefekt und ein Sturz konnte das Team nicht aufhalten. Das Spendenkonto ist zudem noch wenige Tage offen.

Raddefekt, Hitze und Sturz

Nach sechsmonatiger Vorbereitungszeit hieß es für die vier Radfahrer und ihr fünfköpfiges Betreuerteam am 12. August 2015 „Start frei“ für eine Runde um Österreich. Taktisch wurden zwei Teams gebildet, die jeweils Etappen von vier bis sechs Stunden absolvierten.

Der Anfang gestaltete sich aber alles andere als leicht. Nach wenigen Kilometern gab es bereits ein Problem zu bewältigen. „Das Team auf der Strecke informierte uns, dass Miklos auf den ersten Kilometern beim Schaltwerk ein Rad verloren hat. Wir konnten zum Glück auf dem Weg zum ersten Wechselpunkt in Schärding in einem kleinen Radgeschäft ein Ersatzteil auftreiben“, so Crewmitglied Christoph Glasner. 40 Minuten verlor das Team zudem in der ersten Nacht durch einen Navigationsfehler, bis man sich wieder auf der richtigen Strecke befand.

Am Morgen erwartete das Team entlang der tschechischen und slowakischen Grenze brütende Hitze von 36° C. Das Team war aber planmäßig unterwegs und ein Teil des Teams fand nach dem dritten Wechsel in einem Freibad die notwendige Abkühlung, während der andere Teil die 4. Etappe durch die steirische Weinstraße und Kärnten in Angriff nahm.

Danach warteten die ersten höheren Berge in Salzburg und Tirol auf die vier Radfahrer. „Wir haben unsere Wechselfrequenz in den Bergen drastisch erhöht und haben so versucht einen besseren Mix aus Belastung und Regeneration zu erreichen. Unser Betreuerteam hat dabei eine unglaubliche Leistung abgeliefert. Sie haben uns generell über die gesamte Renndauer hervorragend betreut“, so der in Hallwang geborene Bernhard Mackner der derzeit in Hall in Tirol lebt und die Berge dort bestens kennt.

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Nach mittlerweile drei Nächten mit wenig Schlaf wurde dann auch noch die letzte Hürde, der Dientner Sattel, bezwungen. „Wir hatten noch knappe 100 km zu absolvieren und zwei Teams waren noch in Schlagweite. Es war total spannend und wir haben nochmals alle Kräfte mobilisiert. Bei einem Wechsel zwischen Christian und mir kam es dann zu einer Schrecksekunde. Durch eine Unachtsamkeit kam Christian bei 30 – 40 km/h ins Bankett und überschlug sich! Zum Glück hat er nur ein paar blaue Flecken und konnte das Rennen fortsetzen“, so der Badener Christoph Winter.

„Den Sturz hatte ich bei der phänomenalen Zieleinfahrt aber schon wieder vergessen. Es war ein unglaubliches Gefühl durch die Festzelte zu fahren, wo einem alle zujubelten und mit dir abklatschten“, so Christian Troll überglücklich im Ziel. Ob es nächstes Jahr einen Angriff auf eine Zeit unter drei Tagen geben wird, ließ sich das Team noch offen. „Wir haben das Ziel neun Stunden früher als geplant erreicht und die Herausforderung mit Bravour gemeistert. Wir sind mit dem 13. Platz überglücklich und es hat die Freundschaft zwischen uns noch mehr vertieft“, so das Resümee des gesamten Teams. D

Spenden werden noch kurze Zeit entgegengenommen

Das „Team für SOS-Kinderdorf“ war für einen guten Zweck unterwegs und hat für das SOS-Kinderdorf in Stübing (STMK) zum Spenden aufgerufen. Noch für kurze Zeit wird das Spendenkonto geöffnet sein. Jeder gespendete Euro wird für die neuen Gebäude im SOS-Kinderdorf in Stübing verwendet, da das alte stark beanspruchte Gebäude nach 50 Jahren nicht mehr den heutigen Wohnstandards entspricht.

Unter dem Verwendungszweck „RAA2015“ kann auf das Konto von SOS-Kinderdorf gespendet werden:

IBAN: AT46 1644 0001 44 77 4477

BIC: BTVAAT22

Foto (C) Roittner Media

 


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