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Die Saisonpause ist für den Läufer längst zu Ende und mittlerweile hat der Trainingsaufbau für die neue Saison begonnen.

Doch das teilweise triste Wetter in den Wintermonaten lädt nicht unbedingt zum Training im Freien ein. Abhilfe schafft das Training auf dem Laufband im Fitness-Center oder zu Hause. Doch das Laufen auf der Maschine ist nicht 1:1 mit dem Laufen im Freien zu vergleichen.

Welche 6 Fakten Sie zum Training auf dem Laufband berücksichtigen sollten, erfahren Sieim folgenden Artikel:

1.  Laufbandtraining ist NICHT vergleichbar mit Freiluft-Training!

Das gleiche Tempo auf dem Laufband ist von der körperlichen Intensität nicht vergleichbar mit dem Freiluft-Laufen. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend: Der fehlende Luftwiderstand (gerade bei schnellem Tempo ein entscheidender Unterschied) und die Motorkraft, die die Bewegung auf dem Laufband unterstützt, begünstigen das Training auf dem Laufband.

Um trotzdem das Training im Freien zu simulieren, empfiehlt sich die Steigung des Laufbandes auf etwa 1,5 bis 2 Prozent zu stellen.

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2. Die Qualitätsmerkmale eines guten Laufbandes

Gute Laufbänder stechen durch einen starken Rahmen und leistungsfähige Motoren hervor. Damit soll eine lange, dauerhafte Verwendung des Laufbandes garantiert werden. Auch hinsichtlich Dämpfung der Lauffläche gibt es deutlich spürbare Unterschiede. Bezüglich Größe der Lauffläche werden mindestens 1,50 Meter Länge und 0,50 Meter Breite empfohlen. Wer auf richtig intensive Intervalle Lust hat, sollte auch ein Augenmerk auf die maximale Geschwindigkeit legen: Unter 20 km/h sind für ambitionierte Sportler nicht nur sehr wenig, sondern deuten auch auf einen schwachen Motor hin. Die meisten Bänder erreichen ein Tempo von 20 bis 24 km/h. Die Steigungswinkel lassen sich je nach Hersteller auf bis zu 20 Prozent einstellen.

3. Kalorien-Angaben mit Vorsicht genießen

Besonders bei geringem Tempo sind die Angaben nicht zuverlässig und schwanken stark von Hersteller zu Hersteller, trotz gleicher Gewichtsangabe und Laufgeschwindigkeit.

4. Eine gezielte Wettkampfvorbereitung mit dem Laufband ist nicht realistisch

Wird im Winter ausschließlich auf dem Band gelaufen, machen Wunschzeiten bei geplanten Wettkämpfen wenig Sinn. Zumindest ein, zwei Mal pro Woche sollte auch im Freien trainiert werden. Wichtig ist auch Abwechslung auf dem Laufband: Nur Dauerläufe führen schnell zur Leistungsstagnation. Auch Intervalle oder Hügelläufe sind in den vier Wänden simulierbar. Baut man dann noch etwas Krafttraining und Laufschule in den Alltag mitein, steht einem erfolgreichem Wettkampf nichts mehr im Wege.

5. Schuhe mit wenig Dämpfung bevorzugen

Das Laufband sorgt durch seine weiche Oberfläche ohnehin für eine gute Dämpfung. Daher können Lightweight-Schuhe eingesetzt werden. Das Laufband eignet sich sogar gut, um neue Laufschuhe bei intensiveren Einheiten auszutesten.

6. Achte auf einen aufrechten Oberkörper

Das Laufband verleitet durch die Konsole, Bildschirm und Handgriffe auf einen zu weit nach vorne gebeugten Oberkörper. Achten Sie daher auf eine aufrechte, aber natürliche Haltung

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Foto (C) Rainer Sturm / pixelio.de


Kommentare   

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Vom allgemeinen Laufband ist es ja nie wie auf der Freien Trainingstrecke ;aber es hilft bei
dinge die jeder selbst bei sich sieht.
Die Punkte 1bis 5 muss jeder Läufer/in selbst sehen wenn er eine gute Haltung am Wettkampf
für den Marathon oder Halbmarathon etc. gibt
wird es eine gute zeit geben von mir
>Eine gute Vorbereitung ist eine gute Zeit.
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Ich weich nur zur allergrößten Not ins Fitnessstudio aus, wenn das Wetter wirklich grauslich ist. So wie heute :D :D
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Hab den Winkel immer auf 1 % eingestellt und gute Erfahrugnen gemacht damit. Kann aber sein, das das etwas zu einfach ist
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Ich bin bisher nie auf einem Laufband gelaufen und werde aus auch nie. Es gibt nichts geileres als bei richtig dreckigem Wetter draußen zu laufen :lol:
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