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Nur zwei Wochen ohne viel Bewegung können laut einer Studie der McMaster University  drastische Folgen für die Gesundheit haben, von denen sich die Betroffenen nur schwer wieder erholen.

Dabei handelt es sich um ältere Erwachsene mit Übergewicht mit einem Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

1.000 Schritte am Tag sind zu wenig

Eine plötzliche, kurze Phase der Inaktivität beschleunigte nicht nur das Einsetzen der Krankheit und erhöhte die Blutzuckerwerte. Manche der Studienteilnehmer erholten sich auch dann nicht mehr vollständig, als sie zwei Wochen lang zu einer normalen Menge an Bewegung zurückkehrten. Laut Forschungsleiter Chris McGlory hatten die Forscher zwar erwartet, dass die Teilnehmer zuckerkrank werden würden, jedoch nicht, dass sie mit mehr Bewegung nicht wieder so gesund wurden wie vorher.

Die Teilnehmer wurden ersucht, die Anzahl der täglichen Schritte auf nicht mehr als 1.000 zu beschränken. Das entspricht dem Wert, zu dem es kommt, wenn jemand zum Beispiel aufgrund einer Krankheit ans Haus gebunden ist. Die Schritte und die Aktivität wurden mittels Schrittzählern und spezialisierten Aktivitätsmonitoren überwacht. Zusätzlich wurden die Blutzuckerwerte innerhalb dieser zwei Wochen gemessen und Blutproben entnommen.

Insulinresistenz durch kurze Inaktivität

Laut den in "The Journals of Gerontology" veröffentlichen Ergebnissen leiden Senioren, die zum Beispiel wegen Krankheit, Spitalsaufenthalt oder Bettruhe zwei Wochen lang körperlich wenig aktiv sind, wahrscheinlicher unter schädlichen Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Frühere Forschungen haben gezeigt, dass es binnen weniger Tagen nach dem Einsetzen der Inaktivität zur deutlichen Verringerung von Skelettmuskelmasse, Kraft und einem raschen Einsetzen einer Insulinresistenz kommen kann, die bei Typ-2-Diabetes weit verbreitet ist.

Laut neuen Statistiken der Centres for Disease Control and Prevention leiden derzeit über 30 Mio. US-Amerikaner an Diabetes. Mehr als 84 Mio. sind Prädiabetiker. In Kanada gilt Typ-2-Diabetes als einer der am schnellsten zunehmenden Erkrankungen. Laut der Public Health Agency of Canada kommt es jedes Jahr zu fast 60.000 Neuerkrankungen. Typ-2-Diabetes ist die sechsthäufigste Todesursache und führt zu Erblindung bei Erwachsenen und Amputationen. Laut McGlory könnten prädiabetische ältere Erwachsene von aktiver Rehabilitation, Umstellung der Ernährung und vielleicht auch von Medikamenten profitieren


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