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Eines der vielen Symptome für Asthma könnte auch Übergewicht sein.

Zumindest stellten amerikanische Wissenschaftler nun einen Zusammenhang zwischen Adipositas und dem Asthma-Risiko fest.

Der Grund ist ganz einfach: Entzündungen im Bereich der Atemmuskulatur, die durch Fettleibigkeit begünstigt werden, erhöhen auch die Gefahr an Asthma zu erkranken. Zudem haben stark übergewichtige Menschen reduzierte Fähigkeiten Krankheiten zu überwinden oder sogar diesen vorzubeugen. Ein weiteres Merkmal: Menschen mit Adipositas sprechen nicht so gut auf Corticosteroide an. Diese werden allerdings gegen Asthma eingesetzt.

Ansatz für neue Medikamente

Die Forscher haben menschliche Muskelzellen aus den Atemwegen kombiniert mit Histaminen, das sind Chemikalien, die das Immunsystem als Antwort auf Allergene erzeugt. Dazu mixten sie Carbachol, ein Medikament, das den Teil des Nervensystems stimuliert, das die Luftwege kontrolliert. Wenn die Zellen der Luftwege derart angeregt werden, bilden sie Calcium, das die Kontraktion von Muskeln nachbildet. Zellen von Fettleibigen produzieren mehr Calzium. Zudem stellen die Zellen von Frauen mit Übergewicht mehr Calcium her als jene fettleibiger Männer.

Diese Erkenntnisse zeigen, dass Fettleibigkeit den Zellen der Atemwegsmuskeln einen charkteristischen Stempel aufdrücken, sagt Reynold Panettieri Jr., Direktor des Rutgers Institute for Translational Medicine and Scienc , der an der Studie beteiligt war. Das könne zu einem neuen Ansatz der Asthma-Behandlung führen, ohne den Einsatz der umstrittenen Steroide.

 


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