Planet Earth Run - Laufevent

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Yalemzerf Yehualaw hätte beim Neu-Delhi Halbmarathon beinahe einen Halbmarathon-Weltrekord aufgestellt.

Die Läuferin aus Äthiopiern legte die 21,1 Kilometer lange Strecke in 1:04:46 Stunden. Es war die zweitschnellste Halbmarathon-Zeit, die jemals von einer Frau erreicht wurde.

Laufen in Neu-Delhi sehr bedenklich

Obwohl in der indischen Millionenstadt nicht nur täglich tausende neue Coronafälle bestätigt werden, sondern aufgrund des Smogs sogar von Freiluft-Sport abgeraten wird, wurde der Neu-Delhi Halbmarathon an diesem Wochenende ausgetragen.

13.000 Hobbyläufer, allerdings nicht als Massenrennen

Neben etlichen Elite-Athleten durften auch 13.000 Hobbyläufer und Hobbyläuferinnen antreten. Allerdings liefen die Hobbyläufer nicht auf dem originalen Kurs, sondern dank App-Anbindung konnte eine beliebige Route gelaufen werden. Einzig die Profis standen in Neu-Delhi gemeinsam an der Startlinie.

15 Sekunden fehlten

Für die großen Schlagzeilen sorgte die erst 21-Jährige Yalemzerf Yehualaw. Sie triumphierte mit neuem Streckenrekorde von 1:04:46 Stunden deutlich vor Mitfavoritin Ruth Chepngetich (1:05:06 Stunden) aus Kenia. Während sich Yehualaw auf Platz 2 der ewigen Weltbestenliste katapultierte, reihte sich Chepngetich als Achte ebenfalls in die Top 10 der All-Time-Liste ein. Auf den bisherigen Weltrekord fehlten Yehualaw nur 15 Sekunden. Den hält seit Februar 2020 die Äthiopierin Ababel Yeshaneh, die damals in Ras Al Khaimah 1:04:31 Stunden lief und heute in Neu-Delhi mit 1:05:21 Stunden den 3. Platz belegte. Vorzeitig aufgeben musste hingegen die Marathon-Weltrekordhalterin Brigid Kosgei. Die schnellste Marathonläuferin aller Zeiten stieg nach nur acht Kilometern verletzungsbedingt aus dem Rennen aus. Erst Anfang Oktober gewann Kosogei den Marathon in London.

3-mal unter 59 Minuten

Ebenfalls Weltklassezeiten wurden im Elitefeld der Herren gelaufen. Die Top 3 blieben in einem dramatischen Rennen allesamt unter 59 Minuten. Schlussendlich setzte sich der Äthiopier Amdework Walelegn nach 58:53 Minuten im Schlussspurt gegen seinen Teamkollegen und Vorjahressieger Andamlak Belihu durch (58:54 Minuten). Nur zwei Sekunden dahinter folgte Stephen Kissa (Uganda) auf Rang 3. Der zweifache 5.000-Meter-Weltmeister Muktar Edris (Äthiopien) belegte bei seinem Halbmarathon-Debüt mit 59:04 Minuten den 4. Rang. Es war das zweitschnellste Halbmarathon-Debüt aller Zeiten.

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Auch Indiens Läuferszene hatte Grund zu jubeln. Lokalmatador Avinash Sable verbesserte mit 60:30 Minuten den Landesrekord um mehrere Minuten.

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