Hamburg Marathon 2025
Läufer beim Hamburg Marathon (Foto © MHV)
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Marathon-Sensation: Brigid Kosgei greift in Hamburg wieder an

Ein Comeback, das die Laufszene elektrisiert!

Beim diesjährigen Haspa Marathon Hamburg, der am Sonntag, den 27. April 2025 stattfindet, wird mit Brigid Kosgei eine der erfolgreichsten Marathonläuferinnen der Gegenwart an den Start gehen. Sie trägt die Startnummer F1 – ein Zeichen ihrer Favoritinnenrolle.

Weltrekordläuferin mit ungebrochener Strahlkraft

Die 31-jährige Kenianerin schrieb 2019 Geschichte, als sie beim Chicago Marathon in 2:14:04 Stunden den seit 16 Jahren bestehenden Weltrekord der Britin Paula Radcliffe übertraf. Kosgei war damit die erste Frau, die die magische Marke von 2:15 Stunden im Marathon unterbot – eine Leistung, die weltweit für Aufsehen sorgte. Diese Zeit ist bis heute ihre persönliche Bestmarke.https://vg01.met.vgwort.de/na/c8f785aaca174b21ba938a3c564c23ee

Obwohl sie in den darauffolgenden Jahren diese Zeit nicht erneut erreichte, blieb sie konstant auf Weltklasse-Niveau. In jeder Saison seit ihrem Rekordlauf absolvierte sie ihre Marathonrennen unter 2:20 Stunden – ein Leistungsniveau, das nur wenige Athletinnen dauerhaft halten können.

Rückkehr nach Wettkampfpause

Der Marathon Hamburg 2025 markiert Kosgeis Rückkehr auf die große Bühne nach einer einjährigen Wettkampfpause. Zuletzt stand sie im Frühjahr 2024 beim London Marathon am Start, wo sie in 2:19:02 Stunden Rang fünf belegte. Nun will sie erneut angreifen – auf deutschem Boden und mit dem klaren Ziel, ihre Ausnahmestellung zu bestätigen.

Nie zuvor war im deutschsprachigen Raum eine Frau mit einer so schnellen persönlichen Bestzeit bei einem Marathon gemeldet. Die Organisatoren sprechen daher nicht zu Unrecht von einem historischen Moment.

Siegesserie in den Marathon-Metropolen

Die Liste ihrer Erfolge ist eindrucksvoll: Brigid Kosgei gewann unter anderem den London-Marathon (2019 und 2020), den Tokio-Marathon (2022) sowie den Chicago-Marathon bereits im Jahr 2018 – ein Jahr vor ihrem Rekordlauf.

Mit ihrem Start in Hamburg setzt Kosgei nun auch ein Ausrufezeichen für die Laufszene in Mitteleuropa.

Von Kenias Hochebene in die Weltspitze

Aufgewachsen ist Kosgei in der Rift Valley-Region in Kenia – jener Gegend, die als Wiege zahlreicher Lauflegenden gilt. Gemeinsam mit sechs Geschwistern lebte sie dort unter einfachen Verhältnissen. Wie viele ihrer Landsleute legte sie den Grundstein für ihre spätere Karriere bereits in der Schulzeit: „Ich musste zur Schule laufen – es war der einzige Weg“, sagte sie einmal rückblickend.

Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Zwillingen in Eldoret, bleibt ihrer Heimat jedoch eng verbunden. Die nächste Etappe ihrer beeindruckenden Laufbahn führt sie nun nach Hamburg – ein Rennen, das unter besonderen Vorzeichen steht und weltweit Beachtung finden dürfte.

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