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Foto (C) WhologwhyDie Frühlingszeit ist für viele Österreicher wieder Laufzeit. Doch der Laufsport muss gut vorbereitet werden. Internistische Checks und Laufanalysen helfen dabei.

WIEN (OTS) - Jetzt zu Frühlingsbeginn sind sie wieder auf den Straßen und Parks zu sehen - die Läufer. Viele Österreicher beginnen nach den Wintermonaten wieder intensiver mit dem Laufen und müssen sich erst mühsam wieder eine Kondition aufbauen.

"Eigentlich sollte man im Laufsport das ganze Jahr über aktiv bleiben. Wer nach dem Winter, oder ganz generell neu beginnt, sollte sehr langsam und mit kurzen Strecken anfangen", rät Dr. Andreas Kranzl, Sportwissenschafter am Orthopädischen Spital Speising in Wien.

Ziel sei es, so Dr. Kranzl, im "Grundlagenausdauerbereich" so gemäßigt zu laufen, dass man nebenher auch reden könne. "Man sollte auf keinen Fall außer Atem kommen oder hastig laufen, und immer auf sein Wohlbefinden achten. Es geht nicht um Geschwindigkeit!".

Wer regelmäßig und schon etwas länger läuft, kann danach trachten, die Laufdauer - eher nicht die Laufgeschwindigkeit - zu steigern. Sportwissenschafter und Internisten können dabei helfen, individuelle Trainingspläne zu erstellen, die auf die Kondition und Erfahrung des Einzelnen abgestimmt sind.

Durch-Checken und Laufstil analysieren
Übrigens: Laufsportler, die 40 Jahre alt oder älter sind, sollten sich auf jeden Fall, bevor sie mit dem Laufen beginnen, internistisch durch-checken lassen: Hier gilt es unter anderem, die Grundkondition, die Herz-Kreislauf-Belastung sowie Herzklappen-funktion zu überprüfen.

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Weiters empfehlen Ärzte, eine persönliche Laufanalyse erstellen zu lassen. Bei einem solchen Test auf einem Laufband werden die Bewegungsabläufe beim Laufen und somit auch Belastungen der Gelenke ausgewertet. Experten geben im Anschluss Hinweise und Übungen zur Verbesserung des Laufstils. Im Orthopädischen Spital Speising werden solcherart Laufanalysen auf hohem biomechanischem Niveau durchgeführt.

Sportwissenschafter Andreas Kranzl: "Hier geht es uns darum, Schmerzen und Belastungen zu reduzieren und den Energie-Aufwand beim Laufen möglichst effizient zu halten. Die Analyse-Ergebnisse helfen daher im Endeffekt auch dabei, die Freude am Laufen zu steigern."

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