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Die Geschwindigkeit eines Läufers ist das Produkt der Schrittfrequenz und Schrittlänge.

Für eine bessere Laufleistung könnte demnach die Schrittlänge bewusst verlängert werden. Doch wirkt sich eine Veränderung der Schrittlänge und damit des Laufstils auch positiv auf unsere Leistung aus?

Im Magazin "Modern Athlete and Coach" mussten Läufer einen 60-Meter Sprint mit bewusst verkürztem und bewusst verlängertem Schritt absolvieren. Wenig überraschend war die Zeit bei verkürzter Schrittlänge langsamer. Doch auch mit einem längeren Laufschritt war die Laufzeit unter dem Durchschnitt.

Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass sich eine bewusste Änderungen des Laufschrittes nur negativ auf die Leistung auswirken kann. Jeder Mensch hat seine ideale Schrittlänge. Eine größere Schrittlänge ist kein Garant für eine schnellere Zeit. Große Schrittlängen können häufig zu Lasten der Schrittfrequenz gehen.

Allerdings lässt sich der Laufstil mit speziellen Laufübungen (Lauf-ABC) optimieren. Die zehn wichtigsten Übungen findest du hier:


Kommentare   

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So ein Blödsinn. Bei 60-Meter-Sprints geht es fast ausschließlich um Schnelligkeit und Kraft. Schnelligkeit ist eine Koordinationsfähigkeit, und natürlich wird die Koordination durcheinander gebracht, wenn man über diese Distanz eine andere Schrittlänge verwenden soll. Und dass man sich an eine andere Schrittlänge erst einmal gewöhnen muss, sollte auch einleuchtend sein.

Die Aussagekraft dieses Versuches für alle etwas längeren Distanzen ist gleich null. Die Aussage, dass Schrittlänge also keinen oder sogar negativen Einfluss auf die Leistung hat, ist aufgrund dieses Versuches bestenfalls ein Unfug.
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