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Foto (C) luise / pixelio.de

Beim Laufen mit starken Wind oder vielen Höhenmetern darf man hinsichtlich des Kilometersplits nicht das gleiche Ergebnis, wie auf flacher Strecke mit günstigen Wetterbedingungen erwarten.

Ein US-Forscher ermittelte, das bei 15 km/h-starken Gegenwind die Laufgeschwindigkeit um 8 % verringert ist, bei Rückenwind ist sie hingegen nur um 5 % schneller.

Läuft man z.B. einen 10er normalerweise in 40 Minuten, so sollte man auf einer Strecke mit 5 km Gegenwind und 5 km Rückenwind die 5 km mit Gegenwind in 21:36 Minuten einplanen und die 5 km mit Rückenwind in 19:00 Minuten. Der Zeitverlust würde somit 36 Sekunden betragen.

Viel komplizierter ist eine Berechnung auf hügeligen Strecken, da nicht nur die Anzahl der Höhenmeter einen Einfluss auf die Berechnung hat, sondern auch Neigung und Terrain. Ein britischer Forscher ermittelte pro Grad Steigung einen zusätzlichen Energieverbrauch von 2,6 ml Sauerstoff pro kg pro Minute, was zu einem Geschwindigkeitsverlust von 0,65 km pro Stunde führen würde. Bergab hingegen beträgt die Sauerstoffersparnis nur 1,5 ml/kg/min, was zu einem geringeren Gewinn von 0,35 km pro Stunde führt. Eine wirklich sinnvolle Berechnung gibt es aber nicht.

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