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(C) Andreas Hermsdorf / pixelio.deAuch die Tageszeit hat Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers.

So konnten bereits mehrere Studien belegen, das in den Morgenstunden die sportliche Leistung geringer ist, als am Nachmittag oder am Abend. In der Fachzeitschrift Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism wurde eine Studie veröffentlicht, an der 20 Probanden ein tageszeitenabhängiges Ergometertraining absolvierten.

Dabei mussten die Probanden eine konstante Leistung über ungefähr fünf Minuten aufrechterhalten. Am Morgen, zwischen 6:30 Uhr und 9:30 Uhr, brachen die Athleten bei durchschnittlich 4:35 Minuten ab. Am Abend - zwischen 17 und 20 Uhr - konnten sie 54 Sekunden länger das Tempo aufrechterhalten.

Doch was waren die Ursachen für die längere Leistungsfähigkeit? Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) war um vier Prozent erhöht, die anaerobe Kapazität um sieben Prozent. Auch eine um vier Schläge höhere maximale Herzfrequenz konnte gegenüber dem Morgentraining ermittelt werden. Allerdings waren die Probanden auch am Abend weniger effizient. Für die konstante Leistung mussten sie sechs Prozent mehr Sauerstoff und damit auch mehr Energie investieren.

Das Training sollte allerdings nicht zwanghaft an die Tageszeit ausgerichtet sein, sondern auch auf den Wettkampfzeitpunkt. Als Marathonläufer mit Startzeiten um 9:00 oder 10:00 Uhr, sollten auch intensive Einheiten regelmäßig zur gleichen Uhrzeit des Wettkampfes absolviert werden.

Foto (C) Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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