Lake Zürich 2026
Lake Zürich 2026 (© Lake Zuri 100)
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Lake Zuri 100 Endurance Run schreibt neue Bestzeiten

Der 28. März 2026 wird in der Geschichte des Lake Zuri 100 Endurance Run einen festen Platz bekommen.

Die vierte Auflage dieses fordernden Ultra-Trails zog so viele Interessenten an wie noch nie zuvor und lieferte sportlich eine Vorstellung, die lange nachhallt. Der Lake Zuri 100 Endurance Run hat sich endgültig als Fixpunkt im internationalen Ultralauf-Kalender etabliert.

Ein Kurs, der keine Gnade kennt

106 Kilometer und rund 3.200 Höhenmeter standen auf dem Programm. Start und Ziel lagen traditionell beim Albisgüetli in Zürich. Von dort führte die Route über den Uetliberg entlang der Albiskette bis nach Sihlbrugg. Danach warteten die Passagen entlang der Sihl, ehe Wildspitz und Etzel für die nächsten Prüfungen sorgten. In Rapperswil wurde kurz durchgeatmet, bevor es entlang des Zürichsees über Jona hinauf auf den Pfannenstiel ging. Die Forch leitete schließlich zurück Richtung Ziel, doch der finale Abschnitt entlang des Seebeckens verlangte nochmals alles.

Der Lake Zuri 100 Endurance Run zeigte auch diesmal, dass er nichts für halbe Sachen ist. Jeder Kilometer musste verdient werden.

Startplätze heiß begehrt

464 Bewerbungen für gerade einmal 200 Startplätze sprechen eine klare Sprache. Erstmals wurde die Teilnahme per Los entschieden. Am Ende standen 190 Athleten am Start, von denen 157 das Ziel erreichten. 23 Frauen und 134 Männer trotzten der strengen Zeitlimite von 18 Stunden.

Start Lake Zürich 2026

Seit 2025 ist der Lake Zuri 100 Endurance Run offizielles Qualifikationsrennen für den Western States Endurance Run. Dieser Status sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit weit über die Schweiz hinaus.

Sprenger setzt die nächste Duftmarke

Raphael Sprenger ließ keinen Zweifel daran, wer aktuell das Maß der Dinge ist. Zum dritten Mal in Folge sicherte er sich den Sieg und drückte seinen eigenen Streckenrekord auf starke 9:10:07 Stunden. Eine Vorstellung, die Eindruck hinterlässt.

Hinter ihm entwickelte sich ein packendes Duell. Matthias Krah kämpfte sich in 9:38:54 Stunden auf Rang zwei. Meik Randegger hielt dagegen und machte es bis zum Schluss spannend. Die Entscheidung fiel erst auf den letzten Metern. Insgesamt blieben fünf Athleten unter der Marke von zehn Stunden.

Frauenrennen mit starker Siegerin

Sophia Lehmann setzte sich bei den Frauen in 11:32:45 Stunden durch und erzielte damit eine der schnellsten Zeiten, die auf dieser Strecke je gelaufen wurden. Der bestehende Rekord von Luzia Bühler blieb jedoch unangetastet.

Auf den weiteren Plätzen folgten Xenia Braun mit 12:02:35 Stunden sowie Barbara Drews in 12:17:49 Stunden. Auch hier zeigte sich, wie hoch das Niveau beim Lake Zuri 100 Endurance Run inzwischen ist.

Wetter als zusätzlicher Gegner

Die Tage vor dem Rennen brachten Schnee in die höheren Lagen. Auf Teilen der Strecke blieb davon einiges liegen. Bis in den Nachmittag hinein präsentierten sich die Bedingungen noch freundlich, doch später setzte Regen ein. Besonders die Downhills am Wildspitz und Etzel wurden dadurch zu heiklen Abschnitten.

Lake Zürich 2026

Der Lake Zuri 100 Endurance Run verlangte damit nicht nur Ausdauer, sondern auch höchste Konzentration bei schwierigen Untergründen.

Helfer machen den Unterschied

Entlang der Strecke sorgten zahlreiche Volunteers für reibungslose Abläufe. Die Rückmeldungen der Teilnehmer fielen durchwegs positiv aus. Ohne dieses Engagement wäre ein Event wie der Lake Zuri 100 Endurance Run nicht denkbar.

Die Veranstalter blicken zufrieden auf die Entwicklung und haben allen Grund dazu. Der Lake Zuri 100 Endurance Run wächst weiter und zeigt, wohin die Reise gehen kann.

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