Das große Laufbuch der Trainingspläne

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Der Amerikaner Jim Walmsley hätte vergangenes Wochenende beinahe für den ersten Lauf-Weltrekord des Jahres gesorgt.

Schlussendlich fehlten ihm bei einem 100-Kilometer-Ultralauf nur wenige Sekunden auf eine neue Rekordzeit. Er trat gemeinsam mit einigen weiteren Spitzenläufern zum Project Carbon X in Arizona an.

Ultralauf mit leichtem Wettkampfschuh

Der Ultralauf wurde von Hoka One One organisiert. Der Laufschuh-Hersteller präsentierte dabei sein neues Modell, den Hoka One One Carbon X. Der Lightweight-Schuh ist die neuste Innovation von Hoka One One und kann für diverse Wettkampfdistanzen eingesetzt werden. Das streng limitierte Modell wiegt weniger als 250 Gramm.

12 Sekunden

Jim Walmsley wäre mit dem Hoka One One Carbon X fast ein Weltrekord gelungen. Der 31-Jährige kann sich immerhin mit einem US-Rekord trösten. Walmsley bewältigte die 100 Kilometer in 6:09:26 Stunden. Damit war er um nur zwölf Sekunden langsamer als der Japaner Nao Kazami, der seit 2018 mit 6:09:14 Stunden den Weltrekord hält.

Der 100-Kilometerlauf von Jim Walmsley zur Analyse auf Strava: www.strava.com/activities/4670542009/overview

3:42

Walmsley absolvierte zwei nahezu gleich schnelle 50km-Splits. Auf 3:04:15 Stunden über die ersten 50 Kilometer folgten 3:05:11 Stunden auf der zweiten Rennhälfte. Diese eine Minute Zeitverlust sollte dem Routinier aber den Weltrekord kosten. 19:31 Minuten auf den letzten fünf Kilometern waren schlussendlich zu langsam für eine neue Weltbestzeit, auch wenn er seine persönliche Bestzeit um 40 Minuten steigern konnte. Umgerechnet ergeben 6:09:26 Stunden einen Kilometerschnitt von 3:42 Minuten. Jim Walmsley legte also deutlich mehr als zwei Marathons in weit unter vier Minuten pro Kilometer zurück.

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Dazu passend:


Kommentar schreiben


Kommentare   

0
Ist bitter. Ich weiß natürlich nicht, wie viel Aufmerksamkeit er mit einem neuen WR generiert hätte. Aber er hat mit dem knappen verpassen jedenfalls sehr viel generiert. Das ist ja bezüglich Sponsoren auch nicht ganz unwichtig. Auf der Strecke den WR verpasst, aber dennoch nicht ganz verloren würde ich sagen.
Zitieren Dem Administrator melden
Blogheim.at Logo