Ultralauf in der Arktis umgeben von Eisbären
Ultraläufer Rainer Predl wurde in der Arkits sogar von einer Eisbärenwächterin beschützt.
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Ultralauf in der Arktis umgeben von Eisbären

Der niederösterreichische Ultraläufer Rainer Predl lief in der Arktis auf der Insel Spitzbergen 100 Kilometer am Stück.

Ursprünglich wollte die Ultralauf-Legende aus Österreich in diesem Jahr beim Nordpolmarathon antreten. Der wurde aber aufgrund logistischer und politischer Probleme auf 2024 verschoben. Nun startete Predl auf eigene Faust sein Arktis-Projekt.

Von Eisbärenwächterin beschützt

Bei seinem eigens geschaffenen "100 km Arktis Ice Bear Run" lief er auf tiefem und nassem Schnee auf der Insel Spitzbergen 100 Kilometer, 1.500 Höhenmeter inklusive.

Die 11 km Strecke wurde u.a. von einer Eisbärenwächterin gesichert. 70 % der Route lief Predl auf Pfaden durch tiefen Schnee. Spikes und Eiskrallen auf den Schuhen konnten die Traktion zumindest ein bisschen verbessern.

Überraschend warm

Kein Hindernis war übrigens die Kälte. Denn minus 3° Celsius gleichen in Spitzbergen eher einem Thermenurlaub. Auch von Eisbären wurde er zum Glück verschont.

Gut 10 Stunden

Nach 10:18:34 Stunden erreichte Predl das Ziel in der Hauptstadt Longyearbyen, wo er mit warmen norwegischen Tee versorgt wird.

Totaler Kontrast bei seinem nächsten Projekt

Sein nächstes Projekt ist übrigens das krasse Gegenteil: Im Oktober möchte er in Vietnam einen 70 Kilometer langen Ultramarathon im Dschungel absolvieren.

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