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Marathonläufer aufgepasst! Die Gefahr eines Infekts nach dem Marathon ist sechs Mal so hoch.

Ein US-Wissenschaftler untersuchte nach dem Los Angeles Marathon über 2.000 Teilnehmer. 13 % von ihnen holten sich in den ersten sieben Tagen nach dem Marathon eine Entzündung der oberen Atemwege ein.

Bei einer Vergleichsgruppe, die keinen Marathon bestritt, waren es lediglich zwei Prozent. Direkt nach dem Wettkampf oder auch bei Übertraining ist der Pegel an Stresshormonen (Cortison) sehr hoch. Das Immunsystem ist geschwächt und anfälliger für Krankheitserreger (= Open Window Effekt).

Viele Lösungsansätze

Die Wissenschaftler gaben aber Lösungsansätze und Tipps, um Infekte so gut wie möglich zu vermeiden:

- Vor und nach dem Wettkampf Glykogen aufnehmen. Damit wird ein Abfallen des Blutzuckerspiegels verhindert

- Stress vermeiden.

- Regelmäßig und möglichst immer zur gleichen Zeit und gleich lange Schlafen.

- Eine ausgewogene Ernährung aus Vollkornprodukten, Obst und Gemüse.

- Nicht zu viel trainieren bzw. zu rasch ansteigende Trainingsumfänge vermeiden.

- Regelmäßig Hände waschen und mit den Händen nicht Augen, Mund und Nase berühren.

- Hände schütteln und große Menschenmassen erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf Ansteckungen.

Laut iranischer Studie reduziert zudem 3 mal täglich 500 mg Ingwer die Entzündungswerte in intensiven Trainings- und Wettkampfphasen.

Zur vollständigen physischen und psychischen Erholung nach einen Marathon benötigt der Körper etwa sechs Wochen.


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