Ergebnisse Rotterdam Marathon 2025
Rotterdam Marathon 2025: Sieger Geoffrey Kamworor (Foto: © We Make It Spark B.V.)
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Ergebnisse Rotterdam Marathon 2025: Ex-Weltrekordler beendet Durststrecke

Zum 44. Mal wurde heute in Rotterdam der schnellste Marathonlauf in den Niederlanden ausgetragen.

Mittlerweile zählt der Rotterdam Marathon zu den absoluten Highlights im internationalen Laufkalender und liefert sich seit Jahren ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Amsterdam Marathon um die Krone der schnellsten Marathonstrecke des Landes.

Rotterdam: Eine Strecke der Superlative

Seit Bashir Abdi im Jahr 2021 den Streckenrekord mit beeindruckenden 2:03:36 Stunden aufstellte, hält Rotterdam die Spitzenposition in den Niederlanden – wenn auch nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Amsterdam. Bei den Frauen hingegen hinkt Rotterdam ein wenig hinterher. Der Rekord von Tiki Gelana aus dem Jahr 2012, als sie 2:18:58 Stunden lief, ist zwar eine historische Leistung, doch die jüngsten Rekorde in Amsterdam liegen mittlerweile fast zwei Minuten schneller.

Für die Veranstalter war dies ein Anreiz, in diesem Jahr wieder verstärkt in ein hochkarätiges Elitefeld zu investieren. Besonders das Männerfeld sorgte in der Vergangenheit für spektakuläre Rennen, so wie 2024, als Abdi Nageeye mit einer Zeit von 2:04:45 Stunden den Sieg holte. Im Frauenrennen hingegen blieb die Siegerzeit von Ashete Bekere (2:19:30 Stunden) eher im Schatten.https://vg04.met.vgwort.de/na/2e1a57c50b22435ebf6300258c2c15b0

Spitzenathleten und Hobbyläufer

Auch in diesem Jahr war die Strecke von der Erasmusbrücke bis durch die Innenstadt Rotterdams ein Magnet für Top-Athleten und Laufbegeisterte. Unter den knapp 20.000 Teilnehmern befanden sich einige der besten Marathonläufer der Welt, die die schnellen Straßen Rotterdams für persönliche Bestzeiten und Rekordversuche nutzten.

Kenia triumphiert doppelt in Rotterdam

Der NN Marathon Rotterdam, ein mit dem World Athletics Gold Label ausgezeichneter Straßenlauf, wurde 2025 zur Bühne eines kenianischen Doppelsiegs: Geoffrey Kamworor und Jackline Cherono liefen mit beeindruckenden Zeiten von 2:04:33 bzw. 2:21:14 zu souveränen Siegen - die Streckenrekorde wurden aber doch deutlich verpasst.

Rotterdam Marathon 2025

Kamworor zeigte einmal mehr seine Weltklasse. Nach einem Halbmarathon-Split von 1:02:21 gehörte er bei Kilometer 30 zu einer vierköpfigen Führungsgruppe, die er bei Kilometer 35 mit einem entschlossenen Antritt sprengte. In der Folge setzte er sich klar von seinen Konkurrenten ab und sicherte sich den dritten Marathon-Sieg seiner Karriere – und den ersten seit seinem Triumph beim New York City Marathon 2019.

„Ich bin so glücklich“, sagte der ehemalige Halbmarathon-Weltrekordhalter im Ziel. „Es war windig, aber ich freue mich, dass ich das Beste daraus machen konnte.“

Hinter ihm komplettierten die Äthiopier Chala Regasa (2:05:06) und Chimdessa Debele (2:05:26) das Podium. Kamworor bewies eindrucksvoll, dass mit ihm wieder zu rechnen ist – auch nach Jahren des Wartens auf einen großen Sieg.

Jackline Cherono: Ein Sieg wie aus einem Guss

Jackline Cherono dominierte das Frauenrennen beinahe mühelos. Sie erreichte die Halbmarathonmarke in 1:09:14 und ließ ihre Verfolgerinnen danach nicht mehr herankommen. Mit einem starken Schlussteil gewann sie ihren zweiten Marathon überhaupt – und das mit einer neuen persönlichen Bestzeit.

„Ich wusste, dass ich in guter Form bin, aber so ein Rennen ist immer etwas Besonderes“, erklärte Cherono im Ziel. Ihr bisheriger Rekord (2:21:40, Hamburg 2024) fiel deutlich - 2:21:14 Stunden lautete ihre Siegeszeit. Nur die Äthiopierinnen Aminet Ahmed (2:22:14) und Azmera Gebru (2:22:15) kamen ihr ansatzweise nahe – mit exakt einer Minute Rückstand auf die Siegerin.

Nach ihrem Erfolg beim Kosice Peace Marathon 2023 ist Rotterdam nun der zweite große Triumph der aufstrebenden Kenianerin – und vermutlich nicht der letzte.

Ein Statement aus Kenia – und ein Versprechen an die Zukunft

Mit diesem Doppelsieg unterstrichen Kenias Topläufer erneut ihre Ausnahmestellung im internationalen Straßenlauf. Während Geoffrey Kamworor ein beeindruckendes Comeback feierte, ließ Jackline Cherono keinen Zweifel daran, dass sie zur neuen Marathonelite zählt. Der NN Marathon Rotterdam 2025 war nicht nur ein Fest des Laufsports – sondern auch eine klare Botschaft: Die Marathonkrone bleibt in Ostafrika fest verankert.

Ergebnisse Rotterdam Marathon 2025: Herren

PosNameZeit
1. KAMWOROR Geoffrey 02:04:33
2. REGASA Chala 02:05:06
3. DEBELE Chimdessa 02:05:26
4. KIMUTAI Kennedy 02:05:27
5. MASAI Chesiro Alex 02:08:03
6. KOLIAN Raphael 02:08:55
7. ASMARE Bazezew 02:09:04
8. DAGNACHEW Antenayeh 02:09:07
9. BARATA Samuel 02:09:45
10. TESFU Filmon 02:09:45
11. HAILU Dejene 02:09:48
12. HASO Tonosa Hiko 02:09:52
13. LARA Frank 02:09:53
14. KIPYATICH Abraham 02:09:55
15. WAISS Abdi 02:10:29
16. HENDRIX Robin 02:11:04
17. MEKONEN Teshome 02:11:04
18. KIPTOO Edwin 02:11:34
19. KIPTARUS Dominic 02:11:40
20. KIPKEMOI Kenneth 02:12:34
21. SIROR Stanley Kipkirui 02:12:54
22. NIMUBONA Yves 02:13:01
23. THOMSON Jacob 02:14:46
24. KOREMAN Bjorn 02:17:33
25. KIPROTICH Peter 02:21:16
26. WILLEBOORDSE Floris 02:21:46
27. VENEMA Jonatan 02:22:02
28. TOO Lameck 02:23:29
29. KEBEDE Abhram 02:23:43
30. RAINSFORD Christopher 02:23:53
31. MAHATARE Harshad 02:28:35

Ergebnisse Rotterdam Marathon 2025: Frauen

PosNameZeit
1. CHERONO Jackline 02:21:14
2. AHMED Aminet 02:22:14
3. GEBRU Azmera 02:22:15
4. MESFIN Tiruye 02:22:27
5. TESFU Dolshi 02:23:17
6. HAYMANOT Anchialem 02:23:40
7. KUMSA Chimdesa 02:23:42
8. KEBEDE Almaz 02:24:03
9. CHEBET Rachael Zena 02:26:10
10. DONNELLY Abbie 02:26:21
11. MONTOYA Maggie 02:27:50
12. CHEBET Emily 02:28:22
13. LUIJTEN Anne 02:31:27
14. HOWARD Liza 02:36:09
15. UMMELS Brity 02:39:18
16. HERNANDEZ FLORES Margarita 02:42:05
17. SIBMA Jasmijn 02:49:46

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