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Der neue Weltrekordler im 100km-Lauf, Aleksandr Sorokin (LUT), der diese Bestleistung im April 2022 in England im Rahmen eines Bahnlaufes mit 6:05:41 Stunden erzielt hatte, wird nach einer internen Meldung aus Veranstalterkreisen nicht an der diesjährigen 100km-WM in Berlin teilnehmen.

Diese soll am 27.August 2022 erfolgen. Sorokin will stattdessen bei der 24-Std.-Europameisterschaft antreten, die im September 2022 in Italien geplant ist.

Insider der Ultraszene gaben sich fassungslos, als sie die Meldung hörten. Es kam dabei zu einer Aussage, die den gesamten Vorgang als Schande bezeichnete. Verständlich, weil Sorokin anscheinend die direkte sportliche Konkurrenz meidet. Bereits bei seinem Rekordlauf startete er ohne nenneswerte Wettbewerber!

Zusätzlich verliert damit die WM an Anziehungskraft, wenn die besten Wettkämpfer fehlen. Allein der öffentlichkeitswirksame Effekt ohne die Beteiligung des Rekordmannes ist damit als gering zu bezeichnen. Medien und Sponsoren erhoffen sich Aufmerksamkeit durch spannende Wettkämpfe, der Wert von Großveranstaltungen wird daran gemessen. Wenn Hauptakteure fehlen, schwindet schnell jegliches Interesse an dem Ereignis.

Ein schlechtes Zeugnis muss sich auch der Internationale Verband der Ultraläufer (IAU) ausstellen lassen, dem es offensichtlich nicht gelungen ist, seine weltbesten Athleten für diese Meisterschaften zu motivieren. Man verhindert eine weitere Akzeptanz für diese Sportart, ein trauriges Sportkapitel !

Foto: Steve Ashworth

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