Vienna City Marathon 2025
Läufer beim Wien Marathon
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Kenianer wollen Wien-Marathon-Krone zurück

Der diesjährige Vienna City Marathon wird eine besondere Hommage an die klassische Musik Wiens.

Anlässlich des 200. Geburtstags von Johann Strauss wird vor dem Start das berühmte Stück „Donauwalzer“ erklingen. Während die sanften Klänge die Läufer in den Wettkampf begleiten, wird das Rennen selbst von Dynamik und Spannung geprägt sein.

Spannender Kampf um den Sieg

Ein klarer Favorit ist nicht auszumachen, doch das kenianische Trio Justus Kangogo, Douglas Chebii und Stanley Kurgat führt die Männerelite am 6. April an. Mit persönlichen Bestzeiten zwischen 2:06 und 2:07 Stunden gehören sie zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf den Sieg. Zwei weitere Läufer auf der Startliste haben bereits Zeiten unter 2:09 Stunden erreicht.

Rekordbeteiligung bei der 42. Auflage

Mit fast 13.000 Anmeldungen für den Marathonlauf verzeichnet der Vienna City Marathon einen neuen Rekord. Einschließlich kürzerer Distanzen werden über 45.000 Teilnehmer erwartet. Damit bleibt das Rennen eines der größten Straßenlauf-Events Österreichs.

Kenianische Dominanz soll zurückkehren

Nachdem der Äthiopier Chala Regasa im Vorjahr den Sieg errang, wollen die kenianischen Läufer die Krone zurückholen. In den Jahren zuvor dominierten kenianische Athleten das Rennen, zuletzt mit Samwel Mailus Streckenrekord von 2:05:08 im Jahr 2023.

Frauen-Vorschau: Vienna City Marathon 2025 mit Rekordhalterin auf der Startliste

Die aktuellen Leistungen des kenianischen Trios unterstreichen ihre Ambitionen. Justus Kangogo belegte 2023 in Amsterdam Platz vier mit 2:06:45 Stunden, nachdem er 2022 in Berlin seinen persönlichen Rekord von 2:05:57 Stunden aufgestellt hatte. Douglas Chebii zeigte sich konstant und lief 2022 in Linz seine Bestzeit von 2:06:31 Stunden, gefolgt von 2:07:11 Stunden in Sevilla 2023 und 2:08:15 Stunden in Dubai 2024. Der erst 25-jährige Stanley Kurgat verbesserte seine Marathonzeit in Berlin 2023 auf 2:07:05 Stunden und kennt die Wiener Strecke bereits als Pacemaker vom Vorjahr.

Weitere starke Kenianer im Feld

Mit Charles Ndiema (Bestzeit 2:08:12) und Benard Kimeli (2:08:34) sind weitere Kenianer mit Siegeschancen vertreten. Besonders Bernard Muia könnte für eine Überraschung sorgen. 2023 wurde er mit 2:10:42 Stunden Zweiter in Wien, nachdem er sich auf den letzten zwei Kilometern eindrucksvoll nach vorne gekämpft hatte.

Österreichische Hoffnungsträger

Peter Herzog, österreichischer Rekordhalter mit einer Bestzeit von 2:10:06, führt das nationale Elitefeld an und strebt eine Zeit um 2:12 an. Auch der frühere Rekordhalter Lemawork Ketema (2:10:44) hofft nach einer Verletzungspause auf ein erfolgreiches Comeback. Das ÖLV-Trio an Profis ergänzt Andreas Vojta. Mehr dazu auch hier: Wien Marathon 2025 mit zwei Leidgeplagten

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